Lübscher Funkenflug 

St. Petris Wetterhahn hat viel zu erzählen: Mit dem interaktiven Stadterlebnis "Lübscher Funkenflug" können junge Lübecker und kleine Touristen allerlei Wissenswertes über die Stadtgeschichte erfahren.

„Schau mal, ein altes Kaufmannshaus von 1250. Und da, diese entzückenden kleinen Ganghäuser. Oh, und hast du die Kirche mit den zwei Türmen gesehen? Wie hieß die noch mal?“ - Hand aufs Herz, nichts ist für Kinder so langweilig wie ein Städtetrip, bei dem man hinter Erwachsenen durch eine fremde Stadt läuft und mit öden Jahreszahlen gefüttert wird. Doch das muss gar nicht sein. Der Lübsche Funkenflug, das neue interaktive Stadterlebnis für Kinder, geht ganz neue Wege: Geschichtliche Hintergründe rund um die Hansestadt werden auf humorvolle Weise dargestellt und damit ein lehrreiches und nachhaltiges Stadterlebnis ermöglicht, das großen Spaß macht.

Gedacht ist der Lübsche Funkenflug für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren. Das gilt nicht nur für die kleinen Lübecker, die mit ihren Familien die Stadt erkunden, sondern auch für
Schulklassen und Touristenkinder. An zehn Sehenswürdigkeiten in der Hansestadt sind nun die QR-Codes des Lübschen Funkenflugs zu finden. Per Smartphone oder Tablet können darüber kleine Videosequenzen, kurze Hörspiele und Mitmachaktionen abgerufen werden. Der QR-Code für St. Petri ist am Schaukasten der Kirche zu finden, der an der Ecke Schmiedestraße/Petrikirchhof hängt.

Es gibt keine festgelegte Route, jeder kann auf eigenen Wegen die Stadt erkunden und Spaß daran haben, wenn zum Beispiel eine Möwe einer französischen Austausch-Taube die Löcher in der Schauwand des Rathauses erklärt, sich die beiden Löwen vor dem Holstentor darüber streiten, wer denn nun die Stadt gegründet hat, ein Glockengießer über seine Zunft erzählt oder der Wetterhahn auf der Kirchtumspitze von St. Petri zu Wort kommt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Holstentor, der Dom, das Naturkundemuseum,Glockengießer Straße (Haus Nr 42a, NABU/BUND), aber auch St. Jakobi, das Heilige-Geist-Hospital, das Hansemuseum, St. Marien, das Rathaus und St. Petri.

Hinter dem vom Kulturfunken gesponserten "Lübschen Funkenflug" stecken die Lübeckerin Sonja Köhler, Software-Designerin und Produzentin für Kindermedien, die Berliner Autorin und Drehbuchautorin Sophie Luise Bauer und die Lübecker Journalistin und Autorin Majka Gerke. Für Initiatorin Sonja Köhler ist der Lübsche Funkenflug ein Herzensprojekt. „Kinder sollen wieder Spaß an der Stadtgeschichte bekommen."
Als Akteure vor und hinter der Kamera und dem Mikrofon konnten die Organisatorinnen, die Schauspieler*innen Andreas Hutzel, Astrid Köhler und Jacques Freyber gewinnen, die in die verschiedenen Rollen schlüpften. Aufgenommen wurde das Ganze vom Lübecker Kameramann Jens Hackbart, während die Audioaufnahmen im Hörsesselstudio von Sascha Vendt stattfanden.

Über die Webseite www.luebscher-funkenflug.de und einen Flyer, der an allen Institutionen ausliegt, können die Kinder auf einem Stadtplan die einzelnen Stationen
finden und einen ganz eigenen Eindruck über die Hansestadt bekommen. 

 

 

 

 

 

Der Lübeck-Blick vom Petri Aussichtsturm:
Ein Muss in jedem Ausflugsprogramm.

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