Illumination am Petriturm

BILDER DES ABENDS

In St. Petri zu Lübeck hatte man gehofft, am Sonnabend, dem 6. März, endlich wieder zu einer Petrivision einladen zu können.

Doch inzwischen ist klar, dass die beliebten nächtlichen Performances in der Kultur- und Universitätskirche wohl noch eine ganze Weile entfallen müssen.

Allerdings nimmt das Petrivisionen-Team um Pastor Dr. Bernd Schwarze und die Regisseurin Sigrid Dettlof den Termin zum Anlass, ein künstlerisches Lebenszeichen von St. Petri im Videoformat an die Lübecker auszusenden. Es handelt sich nicht um eine Veranstaltung, die zum Verweilen einlädt, sondern um eine Illumination zum Kunstgenuss im Vorübergehen. Am kommenden Sonnabend werden am St. Petri-Turm zwischen ca. 20 und 22 Uhr tanzende Buchstaben zu sehen sein, die das Wort "Jetzt" in immer wieder neuen Formen erscheinen und wieder verschwinden lassen. Zu dieser Lichtinstallation des Künstlers Christian Egelhaaf gesellt sich eine zweite Videoprojektion, die das Gesangsensemble "Viva Voce" mit einem kurzen Auftritt vor den Mauern der Kirche zeigt. Dies ist ein Ausschnitt aus dem Kunstprojekt "Was fehlt.Lübeck?" von Andrea Bohacz, Barbara Duraj, Stefan Prehn und Christoffer Greiß. Die Illuminationen können vom Petrikirchhof, bei gutem Wetter aber auch vom Holstentorplatz oder Lindenplatz aus betrachtet werden. "Kurze Spaziergänge über den Kirchhof sind erwünscht", sagt Pastor Schwarze, "längeres Verweilen ist leider nicht gestattet, und die Kirche bleibt geschlossen." Autorisierte Ordner werden die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln überwachen. Auf dem Kirchengelände herrscht Maskenpflicht. "Kunst soll sichtbar werden, ohne Menschen zu gefährden", kommentiert Pastor Schwarze die ungewöhnliche Aktion.(Foto: Christian Egelhaaf)

BILDER DES ABENDS (Fotos: Thorsten Biet)

 

 

 

 

Der Lübeck-Blick vom Petri Aussichtsturm:
Ein Muss in jedem Ausflugsprogramm.

Diese Website verwendet Cookies.

Durch Klick auf Zustimmen geben Sie uns die Erlaubnis Cookies zu setzen.