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Feb
17.02.2019 | 10:00 JONATHAN MEESE „DR. ZUHAUSE: K.U.N.S.T. (ERZLIEBE)"

Das Projekt »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)« setzt sich unter anderem mit dem Begriff »Heimat« auseinander. Diesem ist auch ein religiöser Aspekt inhärent: die philosophische Dimension der Bedeutung einer sogenannten Heim-Kehr zum Ursprung für den Menschen als Heimweg. Die hier anfallenden Paradoxien werden in der Präsentation in der Petri-Kirche zum einen in ihrer Absurdität, zum anderen in Bezug zu einer nachvollziehbaren Sinnsuche des Lebens durchleuchtet. Im sakralen Ausstellungsraum wird die große mediale Vielfalt von Jonathan Meese zum Ausdruck kommen, die sich vor allem im installativen Rahmen zeigt: Der Kirchenraum wird in seiner vollständigen räumlichen Dimension (Höhe, Länge, Breite) erfasst.

Jonathan Meese sieht in der Institution Kirche auch einen Ort, der Ideologien verbreitet, die er selbst entschieden ablehnt. Für den Künstler unterliegen Priester oder Bischöfe per se einer Ideologie, weil sie den Menschen mehr oder weniger vorschreiben, wie ein Glaube an Gott auszusehen hat. Für ihn geht die Kirche durch diese Form der Ideologisierung viel zu wenig auf die Bedürfnisse der Menschen ein. St. Petri, gemäß ihrer Programmatik eine „Kirche am Nullpunkt der Religion“, stellt sich gern dieser fundamentalkritischen Herausforderung.


, Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

17

Feb
17.02.2019 | 15:00 JONATHAN MEESE: "DR. ZUHAUSE: K.U.N.S.T. (ERZLIEBE)"

Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Kunsthalle St. Annen, der Overbeck-Gesellschaft, des Günter Grass-Hauses, der St. Petri-Kirche zu Lübeck und der Kulturwerft Gollan.

Das Projekt »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)« setzt sich unter anderem mit dem Begriff »Heimat« auseinander. Diesem ist auch ein religiöser Aspekt inhärent: die philosophische Dimension der Bedeutung einer sogenannten Heim-Kehr zum Ursprung für den Menschen als Heimweg. Die hier anfallenden Paradoxien werden in der Präsentation in der Petri-Kirche zum einen in ihrer Absurdität, zum anderen in Bezug zu einer nachvollziehbaren Sinnsuche des Lebens durchleuchtet. Im sakralen Ausstellungsraum wird die große mediale Vielfalt von Jonathan Meese zum Ausdruck kommen, die sich vor allem im installativen Rahmen zeigt: Der Kirchenraum wird in seiner vollständigen räumlichen Dimension (Höhe, Länge, Breite) erfasst.

Jonathan Meese sieht in der Institution Kirche auch einen Ort, der Ideologien verbreitet, die er selbst entschieden ablehnt. Für den Künstler unterliegen Priester oder Bischöfe per se einer Ideologie, weil sie den Menschen mehr oder weniger vorschreiben, wie ein Glaube an Gott auszusehen hat. Für ihn geht die Kirche durch diese Form der Ideologisierung viel zu wenig auf die Bedürfnisse der Menschen ein. St. Petri, gemäß ihrer Programmatik eine „Kirche am Nullpunkt der Religion“, stellt sich gern dieser fundamentalkritischen Herausforderung.

Eröffnung mit musikalischer Begleitung des Trios ClariNoir. Es begrüßen Jonathan Meese, Bernd Schwarze, Hans Wißkirchen und Jan Lindenau. Oliver Zybok führt in die Ausstellung ein und Jörg-Philipp Thomsa leitet zur anschließenden Eröffnung im Grass-Haus über, die um 17 Uhr beginnt. Im Anschluss Transfer mit dem Oldtimerbus 512 des Vereins historischer Stadtverkehr Lübeck von St. Petri zum Günter Grass-Haus.


, Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck
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