Veranstaltungen

25

Jul
Thu, 25.07.2019 | 19:00 Lesung mit Jostein Gaarder

Jostein Gaarder liest aus dem neuen Roman „Genau richtig. Die kurze Geschichte einer langen Nacht“

Moderation: Dr. Kai U. Jürgens, Deutsche Lesung: Christian Kämpfer, Übersetzung: Nann Moldskred, Begrüßung: Antje Peters-Hirt

Der bekannte Bestseller-Autor Jostein Gaarder stellt seinen neuen Roman vor und der Schauspieler Christian Kämpfer wird auf Deutsch daraus lesen.

Zum Inhalt des Buches: Albert hat eine schlimme Diagnose von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten erhalten. Während seine Frau Eirin auf einem Kongress ist, fährt er allein in die einsame Ferienhütte an einem Waldsee: Soll er sein Leben selbst beenden, bevor es die tödliche Krankheit tut? Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, schreibt er in das Hüttenbuch. Er erzählt, wie er Eirin kennenlernte und wie sie als jung Verliebte in das Märchenhaus einbrachen, das sie später gekauft haben. Wie seine Ehe zu kriseln begann, welche Rolle Sohn und Enkelin für ihn spielen und von seiner Begeisterung für die Astrophysik. Es wird eine lange Nacht, bis irgendwann ein Boot ruderlos auf dem See treibt…

Jostein Gaarder, 1952 in Norwegen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er lebt heute als Schriftsteller in Oslo. Sein Roman Sophies Welt (1993) wurde in über 50 Sprachen übersetzt und weltweit über 30 Millionen Mal verkauft. Zuletzt erschien von ihm Ein treuer Freund (Roman, 2017). Pünktlich zur Lesung im Rahmen des Literatursommers Schleswig-Holstein erscheint „Genau richtig. Die kurze Geschichte einer langen Nacht“ im Hanser Verlag.

Einlass 18 Uhr, Eintritt: 12,-/ 10,- Euro, Vvk: www.luebeck-ticket.de und St. Petri Turmshop. Veranstalter: St. Petri zu Lübeck in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel, gefördert von der Kurt-Werner und Annelise Mellingen-Stiftung.


St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

28

Jul
Sun, 28.07.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

28

Jul
Sun, 28.07.2019 | 17:00 Ausstellungseröffnung "Die untere Welt"

Begrüßung: Dr. Bernd Schwarze, Pastor St. Petri zu Lübeck, und Dieter Witasik, 1. Vorsitzender der Overbeck-Gesellschaft, Kunstverein Lübeck
Einführung: Dr. Oliver Zybok, Direktor der Overbeck-Gesellschaft, Kunstverein Lübeck

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

29

Jul
Mon, 29.07.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

30

Jul
Tue, 30.07.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

31

Jul
Wed, 31.07.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

01

Aug
Thu, 1.08.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

02

Aug
Fri, 2.08.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

03

Aug
Sat, 3.08.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck

04

Aug
Sun, 4.08.2019 | 11:00 "Die untere Welt"

Nschotschi Haslinger (*1982 in Eitorf) entwickelt in sämtlichen Medien von Installation, Performance über Video, Malerei, Zeichnung oder Skulptur Szenerien, die zunächst seltsam und entrückt erscheinen und dabei doch fortwährend auf Aspekte unserer Gegenwart und Vergangenheit verweisen. In dunkeln sumpfigen Wäldern, zwischen vermoosten Bäumen und  abgestorbenen Ästen finden sich dünngliedrige Fabelwesen mit spitzen Ohren, Nasen und Schuhen bei alltäglichen, brutalen, sexuell aufgeladenen Tätigkeiten. 

Details wie einzelne Kleidungsstücke, Posen oder Bildausschnitte fungieren dabei immer wieder als Transmitter und erzeugen eine Ebene auf der ikonografische Symbole, Religion und Schamanismus mit einer gegenwärtigen Bildästhetik in sozialen Netzwerken auf Gaming Plattformen oder Spielzeugfiguren kulminieren. Die Zeichnung Trembling Garden 3 (2019) zeigt im Vordergrund des Bildes etwa eine Figur mit weiblichen Merkmalen, die auf ihren Armen, Schultern und Händen von einer kleinen Schar sie liebkosender und bedrängender Kröten umgeben ist. Haare und Gesicht der Figur gleichen einem Troll und reihen sich – wie als Symbol auch die Kröte – in mystische Vorstellungen, während ihr Outfit, bestehend aus einem geöffneten Mantel und einem einfachen Slip, auf Motive und Posen der Werbe- und Modewelt zu verweisen scheint. 

Insbesondere auch Haslingers Skulpturen aus Keramik in Form von Schuhen, Zahnbürsten oder Spielzeugfiguren changieren zwischen einem Warencharakter und Objekten mit einem scheinbaren Eigenleben und Ausdrucksfähigkeit. Eine Serie kleiner Fabelwesen aus Keramik erinnert ästhetisch zunächst an die Franchiseprodukte der „My Little Pony“ Animationsserie. Ihr Fell ist jedoch nicht rosa oder lila, sondern braun und schlammig, ihre Mäuler sind nicht vollmundig, sondern weit geöffnet und von spitzen Zähnen gesäumt und auch ihre Augen glitzern nicht, sondern sind gelb und nach hinten verdreht. Als hämische Geister und Dämonen unterwandern und entblößen Haslingers Arbeiten so ein ums andere Mal eine kapitalistische Gegenwart, die selbst unfähig eine eigene Zukunft zu entwerfen, durchzogen ist von Vergangenem, Verschwörungstheorien und surrealen Realitätsvorstellungen.
 

Dr. Oliver Zybok, Kunst-Kurator an St. Petri zu Lübeck und Direktor der Overbeck-Gesellschaft - Kunstverein Lübeck
St. Petri (Kultur- und Universitätskirche), Petrikirchhof 1, 23552 Lübeck
Zurück 1 2 3 4 5 Weiter
Juli 2019
‹‹heute››
MoDiMiDoFrSaSo
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
Suche
NACH VERANSTALTUNGEN
Zeitraum
von
 
bis
 

Der Lübeck-Blick vom Petri Aussichtsturm:
Ein Muss in jedem Ausflugsprogramm.

Diese Website verwendet Cookies.

Durch Klick auf Zustimmen geben Sie uns die Erlaubnis Cookies zu setzen.