Versuch einer Annäherung in vielen Stimmen

Die Gestalt Maria, ungreifbar und zugleich wie mit der Sonne bekleidet oder Immaculata und Königin, Jungfrau und Mutter, eine Circulata Melodia zwischen Himmel und Erde oder eine Frauengestalt?

Wie kann man sich ihr nähern ohne ihr zu nahe zu treten?

Ein Projekt in den 5 Hauptkirchen Lübecks. 5 Abende im Juli 2021 im Kerzenlicht. Beginn 20 Uhr. St. Petri, Dom, St. Aegidien, St. Marien und St.Jakobi werden zu Spielorten für dieses Programm. Stimmlich wie textlich werden von beiden Akteuren wechselnde Perspektiven eingenommen. Wie unkommentiert dürfen die Sichtweisen oder Färbungen auftauchen, vielleicht sogar verwoben ohne zuvor zusammengehörig zu sein? 
Kompositionen von Bantzer, Bingen, Jenkins, Poulenc, Alain, Rehsöft (UA) auf Texte von Alighieri, Tate, Novalis, Rilke, Brückner und Improvisationen.

In der Vorbereitung dieses Projektes arbeitet die Sängerin Brita Rehsöft mit musikalischem Material von anderen Komponisten und schafft selbst auch für dieses Programm neue Werke zur Thematik Maria. Neben dem Cantico 23 aus Dante Alighieris göttlicher Komödie „io sono amore angelico“ steht als textliche Quelle auch der Lobgesang der Maria, das Magnificat. Dort werden durch Charakter und harmonische Struktur der Kompositionen schon Stile und Klangbilder einander näher gebracht. Die in dieses Programm integrierten Gesänge der Mystikerin Hildegard von Bingen sind nur ein Anklang an eine Perspektive. Mit der Dichtung von Novalis „Ich sehe Dich in tausend Bildern, Maria“ zeigt sich ein Hinweis auf die Unbeschreiblichkeit Marias.

Der Schauspieler und Regisseur Ludwig-Christian Glockzin wird ein sprachlicher Spielpartner innerhalb dieser Annäherung.

Dienstag, 6. Juli, Beginn 20 Uhr, Programmdauer ca. 45 Minuten. Eintritt frei! Es wird um Spenden für die Durchführung zukünftiger Projekte gebeten. Anmeldung sehr erwünscht unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! aufgrund der begrenzten Sitzplätze entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen.

 

Der Lübeck-Blick vom Petri Aussichtsturm:
Ein Muss in jedem Ausflugsprogramm.

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